Firma Effenberger Bedachungen erneuert das Flachdach in der Bgm.-Traber-Straße 1
Zug um Zug werden die Wohnblöcke der Wohnungsgenossenschaft Eigenheim in Weißenburg auf den technisch aktuellen Stand gebracht. Hierbei steht natürlich das Thema Energieeinsparung und somit auch die Dämmung des Daches an vorderster Stelle. Bei Gebäuden mit Satteldach ist es möglich die oberste Geschossdecke mit einer begehbaren Dämmung, von innen her, auszustatten. Im aktuellen Fall, dem Wohnblock Bgm.-Traber-Straße 1, liegt aber nun ein Flachdach vor. Was kann man tun?
Die Lösung: Die bereits vorhandene, aber zu geringe, Dämmung sowie die Dachabdichtung werden auf dem Dach belassen. Auf das vorhandene System wird nun eine zusätzliche Dämmschicht aufgebracht, um die erforderliche Gesamtdämmstärke zu erreichen. Abschließend kommt eine neue Dachabdichtung darüber. Somit kann einerseits eine Entsorgung der vorhandenen Isolierung und Abdichtung entfallen und zum anderen kann die vorhandene Dämmung in die neue Gesamtdämmstärke einbezogen werden.
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Zuerst wird eine Hälfte des Daches von der Kiesauflage befreit. Anschließend muss Handwerksmeister Sven Effenberger die Attika erhöhen, da sich die Gesamtdämmstärke um ca. 18 cm vergrößern wird. Die neue Polystyrol-Hartschaumdämmung ist eine sogenannte Gefälledämmung. Sie wurde vom Hersteller so gefertigt, dass zu allen bereits bestehenden Dachgullys ein Gefälle von 2% vorhanden ist. Die bestehenden Abflüsse können somit weiterverwendet werden. Die Handwerker müssen die Dämmung genau nach Plan verlegen, da jede Dämmplatte ihren festen Platz auf dem Dach hat. Hier ist von allen Beteiligten Präzision gefordert!
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Die Dämmung ist fertig verlegt, nun kann die Abdichtung erfolgen. Die neue Dachabdichtung ist zweilagig; die einzelnen Dichtungsbahnen bestehen aus Elastomerbitumen, wovon die oberste Lage beschiefert ist. Anschließend kann Sven Effenberger die neue Attikaverblechung aus Aluminium montieren. Zu guter letzt wird der Kies wieder auf dem neuen Dach verteilt. Er schützt die Dichtungsbahnen zusätzlich vor der UV-Strahlung der Sonne.
Die Dacherneuerung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Firma Schwing.
P.S.: Die knifflige Arbeit und nicht zuletzt die sengende Hitze verlangen Material und Mensch alles ab: Da kann es dann beim Chef schon mal zur Überhitzung kommen. Aber zum Glück ist ja der Pulverlöscher in Reichweite. :-))
[Red. Gem.] 11.07.2007